EVT hat einen Instagram-Account!

Unter evt_gmbh_teamclean bieten wir Einblicke in den Alltag und zeigen unsere interessanten Projekte.

Die bildorientierte Social Media-Plattform Instagram bietet mit den beiden Komponenten Story und Post gute Möglichkeiten. Zum einen um Momentaufnahmen zu zeigen, die dann auch nach 24h Stunden wieder passé sind. Andererseits bilden die dauerhaften Posts eine digitale Galerie, die, unabhängig von Website oder sonst einem Medium, jederzeit verfügbar ist.

Wenn es beispielsweise darum geht, einem Kunden vor Ort einen Anlagentyp zu zeigen, können sowohl Vertriebsmitarbeiter als auch Service-Monteure unterwegs zeigen und erklären was EVT kann.

„Wir haben uns ein wenig Zeit gelassen mit dem SetUp eines Instagram-Accounts“, erklärt Julia Scharmann, Marketingleiterin bei EVT, die Herangehensweise.

„Zu Beginn der Tätigkeiten in der Marketingabteilung im Mai 2019 hatten zunächst andere Ziele  Priorität. Wir mussten – und müssen weiterhin – eine Infrastruktur aufbauen, Website und Social Media-Kanäle einrichten und vernetzen, die auf Sichtbarkeit einzahlt. Instagram ist noch nicht so gut indiziert wie andere Plattformen. Ein Account auf Facebook, Xing, LinkedIn oder Youtube ist beispielsweise bei Google relevant – Insta hängt da noch ein wenig hinterher.

Zudem sind all diese Plattformen sehr arbeitsintensiv. Content muss einerseits natürlich zur Verfügung stehen, das ist Schritt 1. Allerdings haben alle so ihre eigenen Gesetze – was so random und locker aussieht, wenn man beispielsweise privat mal auf Instagram unterwegs ist, ist viel Arbeit und braucht Planung und Vorbereitung.

Wir haben im Laufe der letzten Monate manuell und mit Software-Tools die Social Media Kanäle einem Monitoring unterzogen. Wir haben erst mal geschaut, wie präsent unsere Branche und die Branchen unserer potenziellen Kunden in den Kanälen sind. Es gibt schon einige, die dabei sind ihre Präsenzen auf- und auszubauen.

Praktisch ist man erstmal mit der Kamera unterwegs und sammelt Bildmaterial und kurze Videosequenzen, die dann einheitlich bearbeitet werden. Weiterhin ist zu überlegen, was sich für die kurzlebigen Stories eignet und was hingegen eher ein dauerhafter Post wird.

Im Optimalfall gibt es eine übergeordnete Content-Planung, die Themen und somit auch Motive vorgibt.

Insgesamt möchte ich alle, die sich für eine solche Präsenz entscheiden ermutigen, hier sehr agil vorzugehen. Fangen Sie einfach an, nutzen Sie die Unmittelbarkeit der Plattform(en) und arbeiten sie direkt mit den Reaktionen. Probieren Sie aus was funktioniert und was weniger Resonanz ergibt und finden Sie den Ton der zu Ihrem Unternehmen passt.

Die Entscheider der Zukunft werden diese Wege zunehmend nutzen, um sich ein Bild zu machen, einen Partner zu finden und mit diesem in Kontakt zu treten. Auch wenn die Website für uns der Hub für die Marke werden und bleiben wird, so werden doch Social Media-Präsenzen wie Instagram maßgeblich zur Markenbildung beitragen.

Die parts2clean hat uns einen guten Aufhänger geliefert, mit unserer Präsenz auf Instagram zu starten und zunächst das Story-Modul für eine Art Live-Berichterstattung zu nutzen: wie läuft der Aufbau auf der Messe, wie sieht der Stand aus und schließlich: die ausgestellten Anlagen in Aktion.

Die Zukunft wird zeigen, ob andere nachziehen, wie sich die Accounts entwickeln und wie wir sie konkret für uns nutzen können.“

Julia Scharmann hat langjährige Erfahrung im Online Marketing und in digitaler Markenführung. Sie kommt ursprünglich aus dem B2C-Umfeld und ist überzeugt davon, dass die gleichen Mechanismen auch in B2B greifen. Auch in einem sehr spezialisierten Umfeld wie dem Maschinenbau und einem Markt wie industrieller Teilereinigung ist Brandbuilding essentiell.

„Am Ende sind diejenigen, die hier Entscheidungen treffen, die gleiche Menschen, die sich ja auch in B2C-Umfeldern bewegen. Sie kaufen bei Amazon ein, fahren Autos, haben Smart Home-Anwendungen… von diesen Bereichen lernen sie, wie sich große Marken verhalten, welche Services sie bieten und sich darstellen. Ich bin überzeugt davon, dass das auch für Anlagenbauer wie uns relevanter werden wird – wenn auch mit einer zeitlichen Verzögerung von ein paar Jahren. Wir möchten solchen Entwicklungen allerdings nicht hinterherlaufen, sondern sie mitgestalten.“